Keine Pestizide

Gesunder Golfsport - aktiver Artenschutz


Eine Entscheidung für die Zukunft -

eine Initiative für einen verantwortungsvollen Sport.

Inzwischen ist leider klar, dass die Auswirkungen durch Pestizide weitreichend und vielfältig sind. Studien verdeutlichen statistische Zusammenhänge zwischen der Pestizidexposition und einem höheren Risiko für Fehlentwicklungen, neurologische und immunologische Störungen sowie einige Krebsarten.

Glücklicherweise werden auf Golfplätzen in Deutschland generell nur ein Kleinstmaß an Pestiziden eingesetzt. Hier geben Maisfelder oder die Privatgärten von nebenan zweifelsohne deutlich mehr Grund zur Sorge.

 

Doch am Bergkramerhof nimmt man einen Golfball gerne in die Hand und unsere Golfkids, die besonders durch Pestizide gefährdet sind, haben keine Probleme bei uns.

Einzigartig? Ja, bei uns ist sogar ein gesundes Barfußgehen auf dem Golfplatz möglich und gewünscht. Fühlen Sie sich dazu  von unserem Präsidenten Dr. Josef Hingerl persönlich eingeladen!



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Was sind eigentlich Pestizide?
Ein «Pestizid» ist im Wortsinn der Akt des Auslöschens einer Störung oder Seuche. Unter chemisch-synthetischen Pestiziden versteht man Substanzen oder Gemische, die zur Bekämpfung von Schädlingen eingesetzt werden, darunter Insekten, Pilze, Schimmelpilze und Unkrautarten.
Die Substanzen sind auch unter der Bezeichnung «Pflanzenschutzmittel» bekannt. Häufig werden sie nach dem jeweiligen Zielschädling kategorisiert:

  • Insektizide: zur Insektenbekämpfung
  • Herbizide: zur Unkrautbekämpfung
  • Fungizide: zur Pilzbekämpfung

Zusammengenommen decken diese Gruppen eine sehr grosse Anzahl einzelner aktiver Inhaltsstoffe,
Rezepturen und Markennamen ab. Ferner werden Pestizide anhand ihrer chemischen Klasse kategorisiert
– z.B. Organophosphate (OP-Pestizide), Chlororganika (chlororganische Pestizide), Carbamate oder Neonicotinoide.

Deshalb ist Barfußgehen so gesund...

Barfußgehen stimuliert die Sensoren der Fußsohlen – verstärkte Signale verbessern die Motorik. Die veränderte sensomotorische Wahrnehmung optimiert die Muskelspannung des gesamten Bewegungsapparates.

Barfußlaufen ist Aktivierung der Fußmuskulatur. Aktivität und Training für den Fuß in Reinstform!

Barfuss gehen und die Rückenschmerzen sind weg

Barfuss macht Spaß!

In vielen Fällen kann keine direkte Ursache für Rückenschmerzen gefunden werden. In 70 % aller Fälle sind Hausärzte und Fachärzte ratlos. In den meisten Fällen werden auf der Rückseite keine pathologischen Veränderungen gefunden. Dann sprechen wir von unspezifischen Rückenschmerzen. Oft versuchen Sie, dem mit Physiotherapie oder schmerzstillenden Spritzen und Tabletten entgegenzuwirken. Die Themen Schuhe und Füße sind meist vergessen. Fehlausrichtungen und Fehllasten sowie Schuhe können sehr oft der Auslöser für Rückenprobleme sein.

Da die Füße die Grundlage für die gesamte Körperstatik bilden, beeinflusst ihre Position die Funktion der Kniegelenke, Hüftgelenke und der Wirbelsäule. Schon kleine Veränderungen des Fußes können sich auf bestimmte Körperregionen auswirken. Wenn Sie z. B. Schuhe tragen, ändern Sie automatisch Ihre Körperhaltung. Bei Rückenschmerzen versucht man dies irgendwie zu kompensieren. Diese veränderte Körperhaltung wiederum führt in der Regel zu einem falschen Gang. Dann kann es zu weiteren Rückenproblemen kommen.

Barfußlaufen beseitigt oft Rückenprobleme

Laufen ohne Schuhe ist gut für die Füße, bekämpft Rückenschmerzen und verbessert die Körperstatik. Gleichzeitig wird die Wahrnehmung des Fußes und des Untergrunds bewusster erlebt. Ein besseres Körpergefühl entwickelt sich, Fehlstellungen oder unangenehme Belastungen (z.B. die Wirbelsäule) werden kompensiert.

Der Fuß: Ein Wunder der Natur

Der Fuß ist ein anatomisches Wunder. Mit 26 Knochen, einer Vielzahl von Gelenken, über 100 Muskeln und Bändern, Sehnen, Bindegewebe, hat es eine unterstützende Rolle.

Die Fußmuskulatur ermöglicht es uns, den Fuß zu bewegen und auf wechselnde Böden zu reagieren. Darüber hinaus stabilisiert es die Fußstatik, hält uns im Gleichgewicht und initiiert jede Bewegung im Stehen und Gehen.

Die Rezeptoren der Fußsohlen spielen eine wichtige Rolle. Die Informationen über Bodenzustand, Neigung und Temperatur, die für eine effektive Bewegungskontrolle so wichtig sind, werden von den Rezeptoren über das Nervensystem an das Gehirn übertragen.

Hauptinformant für den Körper

Der ständige Austausch zwischen den Rezeptoren des Fußes und des Gehirns ermöglicht nur koordinierte Bewegungen und die aufrechte Körperhaltung. Der Prozess der Erfassung und Verarbeitung der körpereigenen Wahrnehmungen sowie die Reaktion der Muskulatur und des Bewegungsapparates auf diese Sinneseindrücke wird als
Sensomotorik bezeichnet.

Ein Teil der erfolgreichen komplexen Funktionalität des Fußes war zehntausende von Jahren die ständige Stimulation der Fußmuskulatur, um unebenen, harten oder weichen
Untergrund dauerhaft zu kompensieren.

Die Fußmuskulatur des modernen Menschen wird kaum noch stimuliert.
Motorische Befehle, die vom Fuß ausgehen müssten, sind stark reduziert und verkümmert. Das Ergebnis ist Degeneration und Dysfunktion im gesamten Muskel-Skelett-System.

Der zivilisierte Mensch geht auf einer harten Schuhsohle und glattem Boden. Diese Monotonie der Last sorgt für eine stark reduzierte Stimulation der Fußsohle. Die Folge sind Störungen und Überlastungen im gesamten Bewegungsapparat.

Erst seit weniger als 200 Jahren hat die Mehrheit der Menschen in Mitteleuropa Schuhe, und seit weniger als 50 Jahren sind fast alle Flächen, auf denen wir gehen, völlig flach. Parkett, Asphalt, Beton – das ist keine artgerechte Haltung!

Wenn die Rezeptoren des Fußes schwache Muskelspannung signalisieren, tritt eine
folgenschweren Kettenreaktion auf:

  • Fehlstellungen der Fußknochen
  • Schwächung der Abstützung des Bewegungsapparates
  • Fehlstatik,
  • muskuläre Dysbalancen bis hin zu den Kiefergelenken einhergehend mit Schmerzen


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